Ausstellung „Getting Things Done“

Multifunktionale Ausstellungsarchitektur
Exhibition View Werkraum: Mehrere große, hängende Informationsplakate in einem modernen, hellen Ausstellungsraum mit Holz- und Metallrahmen.

Vorarlberg gilt als Zentrum der zeitgenössischen Baukultur in Europa. Die Ausstellung “Getting Things Done – Evolution of the Built Environment in Vorarlberg“ zeigt einen Querschnitt durch die Entwicklung der Baukultur von den späten 1950er Jahren bis 2013. Die Wanderausstellung begann 2014 im Werkraum Bregenzerwald und wurde seither im Rahmen der Österreichischen Kulturforen des Außenministeriums an über dreißig Standorten weltweit präsentiert.

Eine Ausstellung, die um die Welt reist und in Städten wie Kuala Lumpur, Oslo, Tétouan, Madrid, Toronto, Rio de Janeiro und an über 20 weiteren Orten der Welt Station macht, bringt das nicht nur logistische Herausforderungen mit sich. Auch die sehr unterschiedlichen Räumlichkeiten der Ausstellungsorte müssen berücksichtigt werden.

Wolfgang Fiel und Martin Bereuter entwickelten dafür eine Ausstellungsarchitektur, die sich flexibel an die Gegebenheiten vor Ort anpassen lässt. Die modulare Holzrahmenkonstruktion ist multifunktional, schnell und werkzeuglos auf- und abzubauen, kompakt genug für den Transport und gleichzeitig robust im Einsatz.

Transportkisten mit Doppelfunktion

Die gesamte Ausstellung inklusive 13 Ausstellungsobjekten passt in fünf Kisten im Format einer Europalette. Doch diese Kisten sind mehr als nur Transportmittel: Sie sind stabil gefertigt, schützen die Exponate zuverlässig beim Transport und werden zugleich Teil der Ausstellung. Umgestülpt verwandeln sie sich in sorgfältig gearbeitete Podeste, auf denen Handwerksobjekte, Bücher und Magazine präsentiert werden.

Handwerklich umgesetzt wurde die komplexe Ausstellungsarchitektur bei uns in der Tischlerei Bereuter.

Handwerkliche Qualität und Gestaltung

Das Designkonzept der Ausstellung ist eng mit ihrem Thema verbunden. Es setzt die Inhalte nicht nur ästhetisch in Szene, sondern macht sie räumlich erlebbar. Großformatige Textildrucke, die wie Karteikarten auf einer Kleiderstange aufgehängt sind, zeigen ausgewählte Architekturprojekte. Besucher, die sie zur näheren Betrachtung herausnehmen, gestalten die Präsentation aktiv mit.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Das heute in Ausstellungen wie „Mythos Handwerk“ oder in „Espace, Object, Image“ eingesetzte Raumsystem hol(xy)z ist eine Weiterentwicklung der Struktur die wir für „Gettings things done“ erstmals entwickelt und gebaut haben.

Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns!

Jahr
2014 bis 2019

Ausstellungsarchitektur
Martin Bereuter
Wolfgang Fiel

Ausstellungsgrafik
Clemens Schedler

Material
Esche massiv
Edelstahl

Fotos
Lucas Breuer
Martin Bereuter
Wolfgang Fiel

Mehr Informationen
www.gettingthingsdone.or.at

 

Das Werkstattbuch gibt Einblicke in die Arbeiten der Tischlerei Bereuter und hirnholz.at.

hirnholz
info@hirnholz.at
hirnholz.at
Tischlerei Bereuter
buero@tischlerei​bereuter.at
tischlereibereuter.at

Tisch D7

Zum Verlieben schön muten die Details des D7 Tisches an.

Abmessungen (mm):
B 3200 × T 1000 × H 755

Entwurf:
Klemens Grund, 2019
klemensgrund.de

Material:
Eiche oder Nussbaum
massiv und furniert, Messing

Produktionspartner:
Gerola Metalltechnik,
Langenegg

Seit 2019 verfolgten Martin Bereuter und Klemens Grund die Idee, in der Formensprache der Stühle D7 und D7K, die erstmals 2012 vorgestellt wurden, einen passenden Tisch zu entwerfen. Nun ist es soweit.

Neben seinem leichten Gewicht zeichnet sich der Tisch D7 durch eine besondere kommunikative Dimension aus. Der mittige Knick in der Längskante lädt ein, diesen als Drehpunkt zu nehmen und auch das Gespräch mit den seitlich sitzenden Nachbarn zu suchen – ähnlich einem runden oder ovalen Tisch. Die liebevollen Details, wie die besondere Ausarbeitung der Tischkanten oder die maßgefertigten Messingbeschläge, lassen das Betrachterherz höherschlagen. Ein haptisches Erlebnis vom Feinsten – und praktisch noch dazu.

Made by
hirnholz.at